Vergleich – DJI Mavic Mini vs JJRC X12 – Welche faltbare Drohne ist die bessere Wahl?

Faltbare Drohnen, welche dann ganz einfach ins Handgepäck passen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Grade durch ihre Handliche Größe eigenen diese Drohnen perfekt für den Urlaub oder den Wochenendausflug um mal eben ein paar Schnappschüsse oder ein kurzes Video zu machen. Vor allem DJI ist ja in der Drohnen Branche ein großer Name! Aber vielleicht kann ja auch eine JJRC den großen Marktführer vom Thron stürzen? Handlich sind beide Drohnen! Doch schauen wir uns doch mal alle Details zu den kleinen Geräten an und finden raus ob und wenn ja, wieso die JJRC X12 eine Alternative zur DJI Mavic Mini darstellt und dieser damit Konkurrenz machen kann!

Klein, leicht und handlich kommt die DJI Mavic Mini daher.
Klein, leicht und handlich kommt die DJI Mavic Mini daher.

Technische Daten der beiden Drohnen

Die technischen Daten stelle ich euch, der Übersicht wegen, in einer Tabelle dar. Unter der Tabelle findet ihr dann noch eine Zusammenfassung dieser mit einer Bewertung von mir. Ich bitte euch zu beachten, dass ich versuche hier einen fairen Vergleich anhand der Daten zu ziehen und ich keine der beiden bevorzugen bzw. benachteiligen werde.

Mit 437 Gramm ist sie immer noch ein Fliegengewicht, aber schwer genug um im Wind durch zu halten!
Mit 437 Gramm ist die JJRC X12 deutlich schwerer als die Mavic Mini, aber immer noch sehr leicht!
ProduktnameDJI Mavic MiniJJRC X12
MotorenBrushless Brushless
Akku11,4 Volt 2400 mAh LiPo7,2 Volt 2400 mAh Li-Ion
OrientierungsdiensteGPS + GLONASSGPS + GLONASS
Kamera1/2,3'' CMOS mit maximal 2720 x 1530 Pixel bei 40Mbit/s1/2,3'' CMOS mit maximal 4K Foto und 1920x1080 Pixel Videoaufnahmen
Flugzeitbis zu 30 Minutenbis zu 25 Minuten
Maße14 x 8,2 x 5,7 cm17,7 x 9 x 5,5 cm
Gewicht249 Gramm437 Gramm
Maximale Geschwindigkeitbis zu 47 Km/hbis zu 25 Km/h
Reichweitebis zu 3 Kilometerbis 1,2 Kilometer
Smartphone-APPDJI Fly-APPEnjoy Fly-APP

Also, wir haben einiges zu verwerten, beziehungsweise zu verarbeiten. Anhand der Tabelle sehen wir das der Akku der JJRC X12 mit einer Zelle mehr und der gleichen Kapazität deutlich größer ist. Denn mehr Spannung bedeutet auch weniger Verlustleistung. Die Ortungsdienste sind bei beiden gleich, beide nutzen sowohl GLONASS als auch GPS. Kameratechnisch gibt es vermutlich die größten Unterschiede, obwohl beide einen 1/2,3″ CMOS Sensor verbaut haben. Dazu aber mehr in den Details zu Kamera. Beim Gewicht gibt es einen deutlichen Unterschied. Die JJRC X12 ist knappe 200 Gramm schwerer als die DJI Mavic Mini. Die Flugzeit ist ähnlich aber auch hier ist die Mavic, mit knapp 5 Minuten mehr auf dem Papier, nochmal eine Nasen Länge vorne.

Design und Qualität

Das Flugverhalten der JJRC X12 ist aussergewöhnlich gut und stabil. Das ist in dieser Preisklasse eine absolute Ausnahme.

Vom Design her spielen die beiden Kontrahenten in selben Liga. Die Maße ähneln sich sehr und im Endeffekt gibt es hier kaum Unterschiede bis auf das Gewicht, was aber auch dem deutlich größeren Akku in der JJRC geschuldet ist. Beide Drohnen verfügen über einklappbare Arme und sind so sehr kompakt und beide kommen mit einer Funk Fernsteuerung welche das Smartphone als Vorschau Display verwendet. Auch bei den Propellern setzen beide auf die bewährten Zweiblatt Klapp-Propeller. Hierbei muss ich erwähnen, dass ich, als ich die JJRC X12 getestet habe, war ich persönlich sehr begeistert von der Verarbeitung und der Qualität der Drohne selber. Der Gimbal ist ordentlich verarbeitet und bietet auch wahnsinnig gute Qualität. Alles in allem war ich hier sehr begeistert von der JJRC X12.

Die DJI Mavic Mini kommt wieder mit einer DJI Typischen Fernsteuerung in höchster Qualität und mit toller Reichweite.

Kameraqualität der beiden

Hier finden wir den, meiner Meinung nach, größten Unterschied. Denn die JJRC X12 wirbt zwar mit echter 4K Footage, liefert diese aber nicht wirklich. Zumindest wenn es um die Thematik der Videoqualität geht. Fotos können in 4K aufgezeichnet werden, Videos sind jedoch begrenzt auf 1920X1080 Pixel. Das ist wirklich schade. Denn die Videoqualität ist auch bei 1080p deutlich schlechter als erwartet. Für Schnappschüsse ist das ganze durchaus brauchbar, für Videoaufnahmen eher weniger. Bei einem Preis von rund 200 Euro war aber auch zu erwarten, das die JJRC X12 die 4K wenn dann nur mit schlechter Bitrate erreichen kann. Die Qualität der 1080p Aufnahmen könnt ihr in unserem Test Video sehen. Bei der DJI Mavic Mini haben wir die Möglichkeit 2,7K aufzunehmen bei einer Bitrate von 40 Mbit/s. Die Videoqualität der Mavic Mini ist super. Allerdings eignet sie sich für professionellere Aufnahmen nicht wirklich, da kein RAW-Material aufgezeichnet wird. Das tut der Qualität der 2,7K Aufnahmen aber keinen Abbruch. Auch das mit dem 1/2,3″ großem CMOS Sensor aufgezeichnet Fotomaterial ist super und lässt, in dieser große kaum Wünsche offen.

Vorteile der DJI Mavic Mini

Die Vorteile der Mavic Mini sind wirklich enorm, das muss ich mir einfach eingestehen. Die Flugzeit ist knapp 5 Minuten höher, bei einem deutlich geringeren Gewicht. Die erreichbaren Geschwindigkeiten sind deutlich höher und vor allem die Kamera sticht raus. Auch der Support ist deutlich besser als es bei der JJRC X12 der Fall ist. Allerdings bleibt zu beachten, dass die DJI Mavic Mini auch in einem deutlich höheren Preissegment angesiedelt ist. Einer der größten Vorteile ist aber definitiv das Gewicht. Dadurch das die Mavic Mini nur knapp 249 Gramm wiegt, fällt diese nicht unter die Regelungen, welche für Drohnen über 250 Gramm gelten. Hier seid ihr wirklich eine ganze Ecke freie und habt mehr Möglichkeiten für einen schnellen und einfachen Einsatz. Die Reichweite ist mit 3 Kilometern auch deutlich höher. Allerdings müsst ihr hier beachten, dass ihr laut Gesetz eh niemals diese 3 Kilometer erreichen könnt, da ihr die Drohne dann nicht mehr auf Sicht steuern könnt. Allerdings bietet diese enorme Reichweite ein sichereres Gefühl bei kürzeren Entfernungen, da nicht mit Verbindungsabbrüchen zu rechnen ist.

Vorteile der JJRC X12

Der bzw. die Vorteile der JJRC X12 sind relativ schnell klar, ein wirklich günstiger Preis für eine schöne und solide Drohne. Die JJRC X12 ist toll verarbeitet, es kommen hochwertige Brushless Motoren zum Einsatz und auch das verwendete Plastik fühlt sich sehr hochwertig an. Ich find es wirklich schade, dass die Kamera nicht besser ist und die Drohne dafür vielleicht 50 Euro mehr kostet. So wäre die JJRC X12 wirklich ein Preis/Leistungskracher. Ihr Flugbild ist sehr stabil und man kann sich auf die verbauten Sensoren super verlassen. Alles in allem ist die JJRC X12 wirklich eine tolle Drohne mit dem Nachteil der Kamera. Diese taugt halt höchstens für ein paar Schnappschüsse und kleinere Videoclips wo es nicht auf die Qualität drauf an kommt. Selbst der Gimbal arbeitet wirklich gut. (Soweit man nicht an die Anschläge kommt, denn dann zeigen sich Vibrationen und auch ruckeln.)

Fazit zum Vergleich JJRC X12 vs DJI Mavic Mini

Das Fazit zum Vergleich ist wirklich schwer zu ziehe. Die DJI Mavic Mini ist, wie es zu erwarten war, der Sieger dieses Vergleichs. Hätte die JJRC X12 eine bessere Kamera mit an Board, würde das ganze aber vermutlich anders aussehen. Im Endeffekt möchten wir ja mit diesen Videodrohnen schöne Bilder und Videos machen, welche auch Spaß beim anschauen machen. Das ist bei der Mavic Mini einfach mehr der Fall als bei der JJRC X12. Die JJRC X12 eignet sich aber, durch ihren günstigen Preis und der tollen Verarbeitung aber trotzdem als Drohne, welche Spaß beim fliegen machen soll und eventuell mal den ein oder anderen Schnappschuss aufzeichnen soll. Grade für Einsteiger ist die X12 durch ihren wirklich günstigen Preis vermutlich eine Alternative. Die DJI Mavic Mini ist natürlich deutlich teurer, bietet dafür aber auch Videoaufnahmen für Semi-Professionelle Anwendungen und wirklich schöne Bilder in 2,7 K Qualität.

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