DJI Mavic Mini – 249 Gramm Drohne von DJI im Miniformat

Klein, leicht und handlich kommt die DJI Mavic Mini daher.
Klein, leicht und handlich kommt die DJI Mavic Mini daher.

DJI ist absoluter und unangefochtener Marktführer was Drohnen betrifft. Mit Modellen wie der Phantom oder der Inspire werden teilweise sogar Aufnahmen für Kinofilme oder Fernsehfilme gedreht. Allerdings sind diese Drohnen recht klobig, groß, teuer und für den Hobbynutzer eher unhandlich. Man braucht große Koffer oder Taschen um sie zu transportieren. Des weiteren ist der Betrieb relativ schwierig da man sich ab der magischen 250 Gramm Grenze an deutlich mehr Vorschriften halten muss. An genau diese Nutzer richtet sich die DJI Mavic Mini. Eine kleine faltbare und handliche Drohne mit 249 Gramm. Diese ist für Schnappschüsse und Videos mit einer Maximalen Auflösung von 2,7 K gedacht.

Eine vollwertige Fernsteuerung hat auch das günstigste Modell dabei.
Eine vollwertige Fernsteuerung hat auch das günstigste Modell dabei.

Technische Daten der DJI Mavic Mini

Bei der Mavic Mini muss man auf fast gar nichts verzichten. GPS und Glonass sind an Board. Auch auf ein Barometer muss nicht verzichtet werden. Die Kamera wird von einem 3 – Achsen Gimbal stabilisiert und auch eine Kamera zur Positionshaltung ist unten an der kleinen Drohne verbaut. Was fehlt ist die automatische Hindernis Erkennung und die Möglichkeit Objekte per Tracking-Modus zu tracken. Eine Reichweite von bis zu 4 Kilometern (2 Kilometer in der CE-Version) ist deutlich mehr als in Deutschland erlaubt ist. So sollte man nahezu jeden Shot hin bekommen. (Beachtet bitte, in Deutschland ist es nicht erlaubt außerhalb der Sichtweite zu fliegen, dies bedeutet, ihr müsst die Drohne steuern können ohne dabei auf den Bildschirm zu schauen.)

Mit den Propeller Guards kann die Mavic Mini auch für Indoor Aufnahmen sicher und gut genutzt werden.
Mit den Propeller Guards kann die Mavic Mini auch für Indoor Aufnahmen sicher und gut genutzt werden.

Kamera der DJI Mavic Mini

Die Kamera ist einfach das wichtigste an einer „Video“ Drohne. Die Kamera der Mavic Mini löst mit bis zu 12 Megapixel auf. Dies reicht problemlos für den privaten Gebrauch und Bilder die für Instagram oder Facebook gedacht sind. Allerdings ist zu beachten das keine Raw Dateien gespeichert werden. Das macht sie für den kommerziellen Gebrauch eher ungeeignet. Der verbaute Sensor ist ein 1/2,3 Zoll großer CMOS – Sensor. Videos können in 2,7 K mit bis zu 30 FPS bei einer Bitrate von 100 MBit/Sekunde aufgenommen werden. Auch FullHD also 1080p ist natürlich möglich. Hier kommt man auf 60 FPS.

Eine neue App für die kleine Drohne wurde von DJI auch released.
Eine neue App für die kleine Drohne wurde von DJI auch released.

Neue APP und Akku Laden in der Drohne

Bei der DJI Mavic Mini ist es zum ersten mal bei DJI möglich den Akku direkt über den USB Port der Drohne zu laden. Hierzu wird ein Micro USB Kabel benutzt. Der Akku ist ein 2400 mAh großer 2 Zellen Li-Ion Akku. Viele Beiträge zur Mavic Mini besagen das es sich um einen Lithium Polymer Akku handelt. Das ist schlichtweg falsch. DJI setzt bei der Mavic Mini auf Li-Ion Akkus. Diese können zwar weniger Leistung liefern, erlauben aber eine längere Flugzeit. Die Mavic Mini braucht schlichtweg keinen Li-Po Akku. Sie zieht durch das geringe Gewicht und die kleinen Motoren deutlich weniger Strom.

Modis

Neben der Standardmäßigen Funktion des Return to Home, sind einige Modi mit an Board. Die Mavic Mini kann um Objekte kreisen und Dronis machen. Außerdem ist die Rocket und die Helix Funktion dabei. Die Rocket Funktion erklärt sich denke ich von selbst. Bei der Helix Funktion fliegt die Mavic schleifen nach oben und gleichzeitig vom Objekt weg. Die Panorama Funktion die mit der Spark eingeführt wurde, fehlt allerdings.

Eine passende Tasche für die DJI Mavic Mini und jegliches Zubehör findet sich in der "Fly More Combo".
Eine passende Tasche für die DJI Mavic Mini und jegliches Zubehör findet sich in der „Fly More Combo“.

Lieferumfang und Zubehör

Es gibt zwei verschiedene Varianten der DJI Mavic Mini. Die „normale“ Version, welche mit einem Akku ausgeliefert wird. Und die „Fly more Combo“. Diese kostet 100 Euro mehr, hat dafür aber einen zweiten Akku, ein Ladegerät, Propellerguards, eine Tasche um alles zu verstauen und ein Snap-Adapter mit dabei. Auch gibt es die Möglichkeit das Care-Refresh Programm in Anspruch zu nehmen. Dieses ermöglicht euch, im Falle eines Crashs, die Drohne für einen kleinen Betrag komplett ausgetauscht zu bekommen. Die gilt allerdings nur für die ersten 12 Monate ab Kauf.

Ein externes Ladegerät gibt es leider nur in der "Fly More Combo"
Ein externes Ladegerät gibt es leider nur in der „Fly More Combo“

Erster Eindruck der DJI Mavic Mini

Die Mavic Mini richtet sich an Hobbypiloten. Aber auch an Leute die mal schnell einen Shot für kleine Videos oder eben Fotos machen möchten. Genau diesen Bereich erfüllt sie perfekt. Die Bild und Videoqualität ist, wie von DJI gewohnt, on Point und begeistert. Alles in allem wird die DJI Mavic Mini genauso wie jeder andere Drohne von DJI überzeugen.

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